Berlin+
Berlin+ Gemeinsam gestalten, wie Olympia in Berlin wird.
Die Beteiligung zur Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele ist kein Votum über das Ob. Berlin stellt eine andere Frage: Wie sollen die Spiele aussehen? Verantwortungsbewusst, bezahlbar, nachhaltig – und gemeinsam gestaltet.
Im Frühjahr 2026 fließen im Rahmen eines umfassenden Beteiligungsverfahrens die Perspektiven, Erfahrungen und Ideen der Stadtgesellschaft in die Bewerbung ein. Bürgerinnen und Bürger kommen ebenso zu Wort wie Akteure aus Sport, Kultur, Wirtschaft, Sozialem und Umwelt. In Gesprächen, Foren, auf Plätzen, in den Kiezen und online entsteht ein offener Dialog über Chancen, Erwartungen und mögliche Wege für Olympische und Paralympische Spiele in Berlin.
Ziel ist kein einheitliches Meinungsbild, sondern ein vielstimmiges, lebendiges Bild dieser Stadt. Offen, ehrlich und vielfältig – typisch Berlin. Genau darin liegt die Stärke des Beteiligungsprozesses: unterschiedliche Sichtweisen werden sichtbar und fließen in die Ausgestaltung der Bewerbung ein.
Das Ergebnis ist Mitte April eine Bürgercharta für Olympia mit konkreten Handlungsempfehlungen für das Bewerbungskonzept. Und auch nach einer erfolgreichen Bewerbung bleibt Beteiligung zentral: Der Dialog mit der Stadtgesellschaft wird fortgeführt.
Mitmachen. Mitreden. Mitgestalten.
Online und bei den Stationen der Kiez-Tour sind alle Berlinerinnen und Berliner eingeladen, ihre Ideen, Wünsche und Perspektiven einzubringen. So entstehen Olympische und Paralympische Spiele, die von der gesamten Stadt getragen werden und zeigen, wie vielfältig und kreativ Berlin ist.
Online-Beteiligung
Zwischen dem 12. Februar und dem 1. März 2026 ist die Online-Beteiligung auf mein.berlin.de geöffnet – einfach, digital und für alle.
Kiez-Tour
Wir kommen in die Bezirke und gehen mit den Menschen vor Ort ins Gespräch. An zwölf Stationen im Februar sammeln wir Feedback, Meinungen und Prioritäten zu den zentralen Themen der Bewerbung.
Gezielt einbinden. Gemeinsam weiterdenken.
Ergänzend zu den offenen Formaten gibt es Beteiligungsverfahren, zu denen gezielt eingeladen wurde. In diesen bringen Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen der Stadtgesellschaft ihre Erfahrungen, Perspektiven und Expertise in den Bewerbungsprozess ein.
Die „Bürgercharta für Olympia“
Als Ergebnis aller Beteiligungsformate entsteht Mitte April die „Bürgercharta für Olympia“. Sie bündelt die Empfehlungen aus der Stadtgesellschaft und fließt in die Berliner Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele ein. So wird sichergestellt, dass sich ganz Berlin in den Spielen wiederfindet. Den Abschluss des Beteiligungsprozesses bildet die öffentliche Präsentation der Ergebnisse im Juni.
Rückenwind aus der Stadtgesellschaft
Das Kuratorium begleitet die Berliner Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele mit Erfahrung, Haltung und Engagement. Es steht dem Beteiligungsprozess beratend zur Seite und stärkt ihn durch den Rückhalt wichtiger Stimmen aus der Stadtgesellschaft.
Am 11. Dezember 2025 hat sich das Kuratorium konstituiert. Ihm gehören herausragende Persönlichkeiten aus Sport, Kultur, Politik, Religion, Wirtschaft, Wissenschaft und Sozialwesen an. Es sind Menschen, die Berlin prägen und Verantwortung übernehmen. Den Vorsitz führen der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, und die Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger.
Mindestens bis Ende September 2026 begleitet das Kuratorium den Bewerbungsprozess im regelmäßigen Austausch. Es unterstützt die Vorsitzenden sowie den Olympia-Beauftragten des Berliner Senats, Kaweh Niroomand, bei der Einbindung der Stadtgesellschaft, stärkt die öffentliche Unterstützung für die Bewerbung und bringt Empfehlungen für das Bewerbungskonzept BERLIN+ ein.
So trägt das Kuratorium dazu bei, eine breite, glaubwürdige und nachhaltige Grundlage für die Bewerbung zu schaffen, getragen von der Stadt und ihren Menschen.
Vorsitz:
Kai Wegner (Regierender Bürgermeister), Iris Spranger (Senatorin für Inneres und Sport)
Sport:
Thomas Härtel (Präsident Landessportbund e.V.)
Alson Meyer (Präsident MAKKABI Jüdischer Turn- und Sportverband in Deutschland e.V.)
Malaika Mihambo (Spitzensportlerin, Politikwissenschaftlerin)
Özcan Mutlu (Präsident Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V.)
Dirk Zingler (Präsident 1. FC Union Berlin)
Wirtschaft:
Christian Andresen (Präsident Hotel- und Gastronomieverband Berlin e.V.)
Nils Busch-Petersen (Hauptgeschäftsführer Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V.)
Manja Schreiner (Hauptgeschäftsführerin Industrie- und Handelskammer zu Berlin)
Markus Voigt (Präsident Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V.)
Politik:
Dr. Dietmar Bartsch, MdB (Deutscher Bundestag)
Jörn Oltmann (Bezirksbürgermeister Tempelhof-Schöneberg, Bündnis 90/Die Grünen)
Soziales:
Susanne Buss (Vorstandsvorsitzende Volkssolidarität e.V.)
Medien:
Sarah Duve-Schmid (Geschäftsführerin und Sprecherin Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH)
Kinder und Jugend:
Jennifer Rosin (Vorsitzende Landesschülerausschuss)
Religion:
S. E. Erzbischof Dr. Heiner Koch (Erzbischöfliches Ordinariat Berlin)
Bischof Dr. Christian Stäblein (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Lausitz)
Gesundheit:
Astrid Lurati (Vorstand Finanzen und Infrastruktur Charité – Universitätsmedizin Berlin)
Geschichte:
Veronika Nahm, M.A. (Direktorin Anne Frank Zentrum)
Kultur:
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Parzinger (Präsident a. D. der Stiftung Preußischer Kulturbesitz)
StartUp:
Verena Pausder (Gründerin FC Viktoria, Unternehmerin)
LGBT:
Florian Winkler-Schwarz (Geschäftsführer LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg e.V.)
Musik:
Andrea Zietzschmann (Intendantin Berliner Philharmoniker)